[AKTUALISIERT AM 24.10.2021]


»IBERISCHER SALON« & »FETISH« - WINTERZEIT IM ARTLET


Das ARTLETstudio verabschiedet das Jahr 2021 mit einer virtuellen und einer realen Ausstellung. Zum Einen klassische Moderne aus dem Süden Europas (»IBERISCHER SALON«) mit Skulpturen, Malerei und Druckgrafik, zum Anderen ein spannendes Fotografie-Projekt unter dem Titel »FETISH«, das den Bereich der Obsessionen und Fetische zum Thema hat.


Zudem sind die letzten Virtuellen Ausstellungen und Kunstpavillons nach wie vor online besuchbar. Die Zugänge finden sich auf der Website der Galerie, die somit zum Portal nicht nur galerie-eigener Ausstellungen sondern auch zu den neuen Künstlerpavillons (siehe z. B. die Ausstellung »FACES« von Andrea Kraft oder die kommende Fotoausstellung »FETISCH« von Anna Kant) geworden ist.


Die virtuellen Ausstellungen sind somit nicht mehr nur Ergänzungen physisch existenter Präsentationen sondern bilden ein eigenständiges Ausstellungsformat, das Künstler auch unabhängig nutzen können.

 


1. Iberischer Salon



Das ARTLETstudio lädt am ersten Adventssonntag zu einer kleinen Vernissage (28. November, 13:00 bis 16:00 Uhr) ein. Es werden Bilder und Objekte von Künstlern gezeigt, deren Heimat die Iberische Halbinsel ist. Die Galerie pflegt schon seit vielen Jahren intensive Kontakte zu Partnern in der Umgebung von Barcelona, Madrid, Malaga, etc. und präsentiert hier eine kleine Auswahl von Bildern und Skulpturen. Weit mehr gibt es dann ab Anfang Februar in einem eigens gestalteten VIRTUELLEN SALON zu sehen, der auch in der Folge immer wieder aktualisiert wird. Hierzu wurden ergänzend weitere Künstler eingeladen (s. u.).


Bereits mehrfach wurden Arbeiten der folgenden Künstler im ARTLETstudio vorgestellt:
Marc Figueras ist ein sehr zurückhaltender Künstler, berührend, liebevoll und voller Respekt anderen gegenüber. Seine intuitive Malweise spiegelt diese Eigenschaften deutlich wieder. Er gilt als einer der hervorragendsten Vertreter der berühmten katalanischen Hyperrealismus-Schule, und seine Bilder haben einen hohen Wiedererkennungswert. Er kennt Barcelona wie seine eigene Westentasche und fängt die Atmosphäre der Stadt mit größter Hingabe ein.

Die Skulpturen von Jesús Curiá wecken mehr als nur ästhetisches Vergnügen. Man kann sein Werk rational analysieren und die Qualität der Texturen und Patinas, die Rundheit der Formen, die gewagte Kombination der Materialien, das Spiel mit dem Raum, die Bewegung oder die hieratische Haltung hervorheben, aber in seinem Fall ist das Endergebnis unendlich viel besser als die Summe seiner Teile.

Mireia Serra schafft kleine, sinnliche Bronze-Skulpturen, die die Schönheit von Momentaufnahmen aus dem Leben zeigen, voller Emotionen und Gefühle auf ihrer Reise durch das Leben. Ihre kleinen Kunstwerke erfassen die Schönheit eines Augenblicks.

Der 1959 in Barcelona geborene Maler Modest Almirall zeigt uns ganz besondere, fast abstrakte Oberflächen mit kleinen Figuren darauf,  die er mit Nadel und Lupe malt. Der Künstler platziert die winzigen Protagonisten seiner Arbeiten in architektonische Konstruktionen, die globale Themen wie die wachsende Tendenz zum Individualismus oder Rassenkonflikte versinnbildlichen.

Die Bilder und Radierungen von Gustavo Díaz Sosa vermitteln seine Wahrnehmung von Staat, Macht und allem, was mit menschlicher Unterwerfung zu tun hat. Sie dienen nicht nur als soziales oder ausdrückliches Protestmanifest, sondern sind auch eine existentielle Projektion unserer drohend heraufziehenden Zukunft im Licht der modernen Geschichte.

Außerdem werden Arbeiten von Javier de la Rosa,  Teresa Riba und Didier Lourenço gezeigt. Zu der im Februar folgenden deutlich umfangreicheren virtuellen Ausstellung wurden als special guests u. a. Monica Castanys und Carlos Díaz hinzugeladen.

Das ARTLETstudio möchte mit dieser kleinen iberischen Bilder-Schau etwas Licht in die dunkle Jahreszeit bringen und zudem die Hoffnung machen, dass im kommenden Jahr das Reisen in die sonnigen Gefilde Europas und der persönliche Besuch der Künstler dort wieder zu einer lang vermissten Selbstverständlichkeit werden.

2. FETISH (VIRTUELLE AUSSTELLUNG)

Im Dezember wird der neue VIRTUELLE PAVILLON der Künstlerin Anna Kant ins Netz gestellt.

Bei der Fotoserie FETISH geht es um Paraphilien, von der Gesellschaft definierte sexuelle Störungen. Die Paraphilie kann sich auf eine Reihe von Objekten, Situationen, Tieren oder Personen konzentrieren. Die Künstlerin hat sich allerdings nur auf die Paraphilien fokussiert, die in ihren Augen nicht als Störung sondern vielmehr als Vorliebe gesehen werden sollten. Im Grunde genommen hat jeder einen Fetisch, der eine lebt ihn aus, der andere macht es heimlich oder in Gedanken.
Anna Kant setzt die Paraphilien jedoch nicht auf klassische Weise um, sie spielt mit dem Betrachter und lässt – wie bei jeder ihrer Bilderserien – Raum für die eigene Interpretation.

»Ich denke, dass man das Thema Fetisch so noch nicht  gesehen hat. Die meisten Menschen, die von Fetisch reden, kennen vielleicht drei Klassiker oder brechen es einfach runter auf Schmerz.«

Wer legt die Normen fest? Wo fängt die Vorliebe an, und wo hört der Schmerz auf?

 

Dies ist – nebenbei bemerkt – auch die erste Fotoserie, in der die Fotografin nicht nur alleine auftritt, sondern auch mit anderen Akteuren arbeitet.




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